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Russische Föderation | | zur Übersicht |
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| | Autor 302 | Kibirov, Timur | | Titel | Kibirinovij Bajan (Zieharmonika von Kibirov). Gedichte | | Ort | St. Petersburg | | Land | Russische Föderation | | Jahr | 1994 | | Edition | M.K. Publishers | | Künstler | Karasik, Michail | | Technik | Lithographien | | Ausstattung | 26 S., 35,8 x 17,2 cm, Leporello im gestalteten Schuber | | Auflage | 6/9 | | Anmerkungen | Veröffentlichung von M. K. Publishers. Text in russischer Sprache auf grauem Papier, handschriftlich lithografiert mit Collagen. Buch in Leporelloform. Titelumschlag: Lithografien auf rotem Papier mit Applikationen (Knöpfe und Leder). In gestaltetem zweifarbigem Ganzleinenschuber mit Schließe, Ledergriffen und Applikationen, Innenseiten mit Montagen sowjetischer Zeitschriften. Auf vorderem Innendeckel vom Künstler signiert, nummeriert und datiert. WVZ Stommels & Lemmens Nr. 32 | | | | | nach oben | zur Übersicht |
| | Autor 303 | Kibirov, Timur | | Titel | Buran (Schneesturm) | | Ort | St. Petersburg | | Land | Russische Föderation | | Jahr | 1995 | | Edition | M.K. Publishers | | Künstler | Karasik, Michail | | Technik | Computerdruck | | Ausstattung | 24 S., 19 x 8 cm, Leporello montiert in Flaschen-Objekt in Hülle | | Auflage | 3/35 | | Anmerkungen | Veröffentlichung von M. K. Publishers. Text in russischer Sprache, Computer-Druck auf farbigem Papier. Textleporello montiert in zerteilte Wodkaflasche aus Plastik mit Drehverschluß, Flasche bemalt, mit Titel- und Rückenschild, in handgefertigter, beschriebener und bestempelter Hülle. Mit einem angehängten Etikett des Verlegers zu Kibirovs Gedicht "Schneesturm" in deutscher und englischer Sprache. Im Impressum vom Künstler signiert. WVZ Stommels & Lemmens Nr. 36 | | |  | | nach oben | zur Übersicht |
| | Autor 304 | Kononov, Nikolai | | Titel | Malenkiy plovets (Der kleine Schwimmer) | | Ort | Leningrad | | Land | Russische Föderation | | Jahr | 1989 | | Edition | M.K. Publishers | | Künstler | Karasik, Michail | | Technik | Lithografien (farbig) | | Ausstattung | 31(1) S., 13 x 18,4 cm, kartoniert, im Schuber | | Auflage | 7/46 | | Anmerkungen | Veröffentlichung von M. K. Publishers. Text russisch, handschriftlich lithografisch wiedergegeben, mit Abbildungen im Text. Die Gedichte wurden vom Dichter Nikolai Kononov selbst auf den Stein geschrieben. Die geraden Seiten sind Vorderseiten von Fragmenten des Plakats "Perestroika", Text und Bilder sind auf die ungeraden Seiten lithografiert. Einband aus grauem Papier mit montiertem Titel und montierten Textfragmenten auf den Innendeckeln. Schuber mit montiertem Posterfragment (Vorderseite) und lithografischem handschriftlichem Text (Rückseite). Beiliegend Text in der Rückklappe und gefaltetes Lesezeichen (Fragment des Posters). Vom Künstler auf dem Titel signiert. WVZ Stommels & Lemmens Nr. 7 (nur 36 Exemplare erwähnt) | | |  | | nach oben | zur Übersicht |
| | Autor 305 | Karasik, Michail | | Titel | Erzählung von einem großen Sammler | | Ort | St. Petersburg | | Land | Russische Föderation | | Jahr | 2000 | | Edition | M.K. Publishers | | Künstler | Karasik, Michail | | Technik | Malerei | | Ausstattung | Nicht paginiert (12 Seiten), 23 x 17 cm, 6-teiliges Leporello aus schwerer Pappe, beidseitig bemalt mit Leinenrücken in Chemise und Leinen-Schuber | | Auflage | Unikatbuch | | Anmerkungen | Veröffentlichung von M. K. Publishers. Text in deutscher Sprache, handschriftlich in verschiedenen Farben. "Grüner-Unikat": Liebevoll-ironische Hommage des Künstlers an seinen Sammler Reinhard Grüner: "Das Jahr 1950 war für die russische Kunst sehr wichtig. Besonders für Künstlerbücher, obwohl es damals weder solche Bücher, noch die Künstler, die sie schufen, gab. Der Knirps Reinhard Grüner wurde geboren ... Er wurde zum in Deutschland und sogar in Europa einzigen Sammler dieser unverständlichen Bücher. Er opferte ihnen seine Zeit und sein Geld, weil er glaubte, das wäre die echte Erotik ...Reinhard traute ihnen, wie den Frauen. Die russische Sprache schien ihm geheimnisvoll und sexuell zu sein ..." Beiliegend der Text in gedruckter Form auf Pergamentpapier. Auf dem letzten Blatt Erwähnung des Ortes Fürstenfeldbruck, in dem der Sammler damals lebte. Nicht im WVZ von Stommels & Lemmens, da Unikatbuch | | |   | | nach oben | zur Übersicht |
| | Autor 523 | Karasik, Michail | | Titel | The Palace of Soviets. Design Competition | | Ort | St. Petersburg | | Land | Russische Föderation | | Jahr | 2006 | | Edition | M.K. Publishers | | Künstler | Karasik, Michail | | Technik | Lithografien (17, mehrfarbig) | | Ausstattung | Nicht paginiert (40 Blatt, davon Impressum und Schmutztitel lose beiliegend): Titelblatt, Widmungsblatt in Russisch und Deutsch auf Pergamentpapier (REINHARD GRÜNER personal copy), zwei Blatt Einleitung, danach 17 Blatt mit Lithografien, denen jeweils ein Pergamentblatt vorgeschaltet ist, das Informationen zu dem dargestellten Entwurf enthält wie z.B. Slogan, Projektnummer, Name des Architekten. 35,7 x 57,1 cm, Buchrücken in Halbleinen mit Schraubenbindung, Buchdeckel mit Aluminiumfolie kaschiert auf die in Serigrafie der Titel (Vorderseite) und ein Auszug des einleitenden Textes (Rückseite) in Russisch und Deutsch aufgedruckt sind. Buch liegt in Kassette, die innen mit zahlreichen Architekturentwürfen bedruckt ist. Die Kassette liegt in einem weiteren, außen bedruckten, Schutzbehälter. | | Auflage | 12/15 | | Anmerkungen | Veröffentlichung von M.K. Publishers. Das lose beiliegende Impressum nummeriert, alle Grafiken vom Künstler signiert und datiert.
Das äußerst aufwendige Künstlerbuch setzt sich mit den historischen Entwürfen zu dem Palast der Sowjets in Moskau auseinander. Da Stalin sich und dem kommunistischen System ein monumentales architektonisches Denkmal setzen wollte, veranstaltete er 1930 einen Wettbewerb, zu dem 272 Entwürfe eingereicht wurden. Diese bestanden aus 112 individuellen Vorschlägen und 160 Architekturprojekten. Von letzteren kamen 136 aus der UdSSR und 24 aus anderen Ländern. Der Architekt Boris Iofan erhielt den Auftrag, seinen Entwurf in die Realität umzusetzen und für den oberen Teil des Palastes (eine 50 - 75 Meter hohe Skulptur Lenins) auch die Entwürfe anderer Architekten zu berücksichtigen. Geplant war damit das größte Gebäude der Welt, nach seinen letzten Entwürfen 415 Meter hoch (Höhe des Empire State Building: 407 Meter!). Von 1934 bis 1940 begannen die Aushubarbeiten, 1941 wurde das Stahlgerüst für die Fundamente gelegt. In den politischen Wirren der Folgejahre wurde die Arbeit eingestellt, das riesige Loch füllte sich mit Wasser; 25 Jahre später widmete die Stadtverwaltung das ehemalige Bauprojekt zu einem Freibad um. Die U-Bahn-Station, die man bereits neben der Baustelle errichtet hatte und die den Namen "Palast der Sowjets" trug, wurde 1957 in "Kropotkin" umbenannt. Michail Karasik beendet sein Vorwort mit folgenden Sätzen: "Every tyrant, in every time, has two cherished dreams - to conquer the world (or at least half of it) and to build the world’s largest palace. Ours conquered half of Europe and dug the world’s largest hole. All that remains of his dream is these blueprints, designs and congruence maps." WVZ Stommels & Lemmens Nr. 75
In der Sendung "Archäologie des Ostens" (Sendereihe "Literatur im Gespräch", Deutschlandradio Kultur, 2025) erwähnt der Osthistoriker Karl Schlögel beim Gespräch über sein 1984 erstmals erschienenes Buch "Moskau lesen. Die Stadt als Buch" die Karasiks Künstlerbuch zugrunde liegenden Ereignisse um den Palast der Sowjets.
Der Künstler verfremdet viele der in diesem Buch dargestellten historischen Entwürfe dadurch, dass er überdimensionierte Insekten in die historischen Entwürfe einbindet, letztere dadurch schrumpfen lässt und somit ironisiert. Die Spannung zwischen ursprünglichem Plan und dessen letztendlich gescheiterter Umsetzung verweist auf die Vergeblichkeit der Verwirklichung utopischer Konzepte in der Moderne.
Beiliegend:
- Einladungskarte zur Ausstellung "Onder Druk Van de Tijd" der Arbeiten Karasiks im museum het valkhof nijmegen (Niederlande) 2010/2011. Die Vorderseite der großformatigen Karte zeigt ein Detail aus Karasiks Künstlerbuch "The Palace of Soviets".
- Einladungskarte zur Ausstellung "Rood! Heilstaatvisioenen uit de Sovjet-Unie 1930-1941 (Red! Utopian Visions from the Soviet Union 1930-1941)" im Museum de Fundatie in Zwolle (Niederlande). Auf der Rückseite der Doppelkarte mit Abbildung des geplanten Palast der Soviets.
- Einladungskarte zur Eröffnung von zwei Ausstellungen in München 2017/2018: "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" und "Wir Bayern sind keine Russen: Eine Weltbewegung und ihre lokalen Folgen". Die Ausstellungen erinnern an 100 Jahre Oktoberrevolution 2017: "In ihrer Folge traten die kommunistischen Bewegungen dazu an, die Welt und die Menschen des 20. Jahrhunderts grundlegend zu verändern. Der Traum von Demokratisierung und sozialer Gerechtigkeit mobilisierte in Russland und international die Massen. Er entwickelte sich aber auch zunehmend zum Albtraum von Abermillionen, die Opfer kommunistischer Gewaltregime wurden." (aus dem Text der Einladungskarte) Auf der Vorderseite dieser Klappkarte mit Abbildung des geplanten Palasts der Sowjets.
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| | Autor 660 | Verschiedene Autoren | | Titel | Buchkunst Russland: Kataloge und Ephemera Michail Karasik | | Ort | Verschiedene Orte | | Land | Russische Föderation | | Jahr | 1992-2015 | | Edition | Verschiedene Editionen | | Künstler | Karasik, Michail | | Technik | | | Ausstattung | Verschiedene Größen, Seitenzahlen, Einbände | | Auflage | Verschiedene Auflagen | | Anmerkungen | KATALOGE von/über Michail Karasik in der Sammlung Reinhard Grüner (chronologisch geordnet):
Mikhail Karasik,
Lithograph Editions.
Moskau, Exhibition Centre "At the Publisher Ivan Sytin’s", 1992.
Einer der frühesten Ausstellungskataloge Michail Karasiks, der seine raren frühen Künstlerbücher aus den Jahren 1987 bis 1991 umfasst. Druck in schwarz-weiß.
Mikhail Karasik u.a.,
Das bibliophile Buch in Russland im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts.
Michail Karasik. Lithografisch gestaltete Bücher. (2 Bände im Schuber).
Mainz, Gutenberg-Museum, 1993.
Der erste Katalog zeigt Künstlerbücher aus der Sammlung des Achmatowa-Museums im Fontanka-Haus in St. Petersburg. Der zweite Katalog beinhaltet die frühen Künstlerbücher Karasiks bis 1992. Texte in Deutsch. Beide Bände in einem originalgrafischen Schuber von Michail Karasik, dieser nummeriert (7/25), signiert und datiert "93". Beiliegend Einladung des Gutenberg-Museums zur Ausstellungseröffnung am 29. April 1993 (Dauer der Ausstellung: 30. April - 31. Mai 1993). Ebenso beiliegend "Bauchbinde", mit der die Kataloge im Schuber verschlossen waren. Mit der Ausstellung im Gutenberg-Museum und diesen Katalogen begann die steile Karriere Michail Karasiks in Deutschland.
Ein Jahr später (1994) erschienen beide Kataloge in St. Petersburg in russischer Sprache. Auch dazu gab es einen von Karasik gestalteten Schuber mit zwei Collagen: Herz mit aufgenähtem Knopf (Vorderseite) und Collage mit Lithografie (Rückseite).
Mikhail Karasik,
artist’s books by Mikhail Karasik.
St. Petersburg, M.K. Publishers, 1997.
Zusammenstellung des Katalogs: Marina Orlova.
Mit Widmung in Russisch von Mikhail Karasik für Reinhard Grüner, datiert 15.05.1997 und signiert.
Ein seltener kleinformatiger Schwarzweiß-Katalog mit den frühen Künstlerbüchern Karasiks von 1988 bis 1996 und zahlreichen weiteren Informationen über Sammlungen, in denen er vertreten ist, Künstlerbuchprojekte, Ausstellungsverzeichnis, Bibliographie der Kataloge, Bücher und Zeitschriften. Beiliegend ein weiterer Katalog, der die Künstlerbücher von 1997 bis 1999 beschreibt.
Andi McGarry & Denis Collins (Hrsg.),
3rd Wexford Artists’ Book Exhibition.
Wexford, o.J., 1997.
Interessant gestalteter kleiner Katalog, der sich zum Leporello entfalten lässt und aus drei Buchblöcken besteht. Zwei davon enthalten Kommentare zum Thema "Künstlerbücher" und Illustrationen, der dritte listet die teilnehmenden Künstler auf, darunter kurioserweise auch den Sammler "Reinhard Gruner, Germany." (S. 35) Karasik nahm als Aussteller an dieser Veranstaltung Teil. Die Abbildungen auf den Seiten 7 und 17 stammen von ihm.
Kommentar von Nora Lee McGillivray (S. 15):
"I like the way a book moves. I like the way a book reveals its story gradually, surprisingly, with words or without, with a multitude of pages or one. I am happy when the book’s movement is a vital part of its story and when a reader can move with it."
Michail Karasik (Hrsg.),
Contemporary Russian Artists’ Books,
Chicago, Columbia College, 1998.
Katalog zu einer von Michail Karasik kuratierten Ausstellung russischer Künstlerbücher in den USA. Die Ausstellung lief vom 6. November 1998 bis zum 13. November 1999 an vier verschiedenen Orten: The Columbia College Chicago, Denison Library (Claremont/California), Ohio University (Athens/Ohio) und Minnesota Center for the Book Arts (Minneapolis/Minnesota). Marina Orlova stellte für den Katalog Einzelheiten über die Künstler und ihre Bücher zuammen. Der Einband des broschierten Katalogs besteht aus handgeschöpftem Baumwollpapier. Vierseitige Einführung von Karasik. Folgende Künstler aus der Sammlung Grüner sind vertreten: Michail Karasik, Boris Konstriktor, Alexander Pozin, Marina Spivak, Alexander Stroijlo.
The State Russian Museum (Hrsg.),
Play and Passion in Russian Fine Art.
St. Petersburg, Palace Editions, 1999.
Ein umfangreiches (357 Seiten), großformatiges Standardwerk zum Thema Spiel und Leidenschaft in der russischen Kunst vom 18. zum 20. Jahrhundert. Die Themen umfassen u. a. Kindheit, Vorhersagen, Bälle, Theater, Liebe, Spielkarten, Roulette und Pferderennen. Von Michail Karasik sind zwei Objekte abgebildet: Ein Künstlerbuch mit dem Text von Timur Kibirov, "Timur Kibirovs Bayan" in der Form eines Akkordions (1994) auf der Seite 9 und zwei Sets von lithografierten Spielkarten aus den Jahren 1990 und 1993 (S. 249 - die Angaben zu den Spielkarten sind im Katalog vertauscht: Die Karten oben, 1993, beziehen sich auf die russische Avantgarde, die unten, 1990, auf Karasiks Reise durch Zentralasien). Das Künstlerbuch zu Timur Kibirovs Text und die Spielkarten aus dem Jahre 1993, die sich auf die russische Avantgarde beziehen, sind Teil der Sammlung Reinhard Grüner.
Beiliegend Lesezeichen zum Buch, Postkarte "Kartenhaus" von Manfred Hönig und Einladungskarte zur Ausstellung "Spiel und Kunst. Arbeiten von Roland Roure" in der Städtischen Galerie Sonneberg 28.11.2004-09.01.2005).
Michail Karasik,
ein buch für sich selbst.
Katalog zur Ausstellung in der Galerie Christoph Dürr, München/Berlin, 2000.
Verfasserin des Katalogs: Marina Orlova,
Artikel von Gleb Erschow ("Ein Buch für sich selbst"), Reinhard Grüner ("Am Ende des Regenbogens"), Michail Karasik (Auszug aus einem Artikel) und Marina Schubina ("Offenbar war diese Ausstellung vorprogrammiert - urteilen Sie selbst!").
Gesamtauflage von 400 Exemplaren, davon 100 Exemplare mit jeweils einer (zwei Motive) beiliegenden Lithografie (mehrfarbig, nummeriert und signiert) von Michail Karasik.
3 Exemplare vorhanden:
- Nr. 48/100 mit nummeriertem, signiertem, datiertem Umschlag und auf dem Titelblatt Widmung in Russisch für den Sammler, datiert 26.05.2000 und vom Künstler signiert. Lithografie mit dem Titel "Erinnerung an Asien" (Schlangenbeschwörer),
- Ein zweites Katalogexemplar trägt die Nummer 20/100. Lithografie "Erinnerung an Asien"(Schlangenbeschwörer),
- Drittes Exemplar: Mit einer anderen Lithografie (SULAMITH - nach dem Hohelied Salomos), nicht nummeriert,
Der Nummer 48 beiliegend Artikel aus der Abendzeitung (München) vom 3./4.06.2000 über diese Ausstellung, Faltblatt der Galerie zur Ausstellung in München und das Faltblatt zur art frankfurt (28.04.-1.05.2001), an der Karasik teilnahm (Stand H 21).
Dem dritten Exemplar beiliegend Einladung zur Vernissage am 26. Mai 2000, Liste der Exponate mit Preisen (2 x), Besprechung der Ausstellung in der Abendzeitung (München) vom 3./4.06.2000 in Kopie, russischer Artikel aus dem Jahre 2000 in Kopie.
Pushkin State Museum of Fine Arts Moscow (Hrsg.),
Mikhail Karasik. New Works: Minaret, Jewish Songs, Dmitry Shostakovich.
Mehrfarbiger Katalog zu Karasiks Ausstellung seiner Neuerscheinungen im Pushkin State Museum vom 6. Februar bis zum 18. März 2001. Die abgebildeten Bücher sind: Minaret, Jewish Songs, Ruminations on Asceticism, Camel Boots. Pilgrim’s Progress und Self-Portrait. Zwei Exemplare des Katalogs vorhanden. Beiliegend Faltblatt über das Pushkin State Museum of Fine Arts.
Mikhail Karasik & Kharmsizdat (Hrsg.),
DEMOB ALBUM - Russian Art Brut.
St. Petersburg, 2001.
Erschienen in einer Auflage von 500 Exemplaren, beschäftigt sich dieser Katalog mit den Erinnerungsalben sowjetischer/russischer Soldaten, die nach Ablauf der Militärzeit (Demob = Demobilization) von vielen Solaten angefertigt wurden. Karasik bezeichnet sie als Beispiele russischer Art Brut, Diese Alben werden von Karasik in die Nähe von Künstlerbüchern gerückt und dementsprechend auch ausgestellt. Dieser Katalog begleitet eine dieser Ausstellungen.
Text in Russisch, mit getrennter Beilage in Englisch.
Der Katalog liegt in zwei fast identischen Ausgaben vor: einmal mit zwei Sowjetsternen in der Bindung, einmal ohne. Zudem unterscheiden sich die beiden Ausgaben in den Farben der eingebundenen Farbtafeln.
Das in der Sammlung Reinhard Grüner vertretene Künstlerbuch "Die Narzissenzwiebeln" von Boris Konstriktor und N. Manelis (1996) ist eines dieser Demob-Alben, von den Künstlern übermalt.
The State Russian Museum / The Ludwig Museum in the Russian Museum / Mikhail Karasik (Hrsg.),
Russian DADA. OBERIU Box. Literary Constructivism. The Leningrad Literary Underground.
St. Petersburg, 2003.
Erschienen in einer Auflage von 499 Exemplaren als Teil von Karasiks Kharmsizdat-Projekt. Bei diesem Projekt handelt es sich um vier Boxen (Russian DADA. OBERIU Box. Literary Constructivism. The Leningrad Literary Underground), für die russsische Künstler Arbeiten beisteuerten und die zusammen ein künstlerisches Bild verschiedener künstlerischer Avantgarde-Strömungen in Russland ergeben.
"There is another class of books, the entire meaning of which lies in the material, colour, form and texture of the cover, the nature of the paper and the typeface, and the content and stylistics of the text. All these elements are created by the artist, reflecting his or her own personal disposition, cultural background and imagination. Such works are the equivalents of modern installations.
A hundred years ago, at the very start of the twentieth century, the hand-made book contributed to the birth of the Russian avant-garde. We hope that these artists’ books will also offer new impulses to modern art." (aus dem Vorwort von Yevgenia Petrova, stellvertretende Direktorin des Russischen Museums für wissenschaftliche Forschung)
Unter den beteiligten Künstlern finden sich Victor Goppe, Mikhail Karasik, Boris Konstriktor, Igor Lebedev, Victor Remischewski, Yevgeny Strelkov und Sergei Yakunin. Texte in Russisch und Englisch. Beiliegend Lesezeichen mit der Abbildung dreier Boxen.
Beiliegend zwei großformatige Einladungskarten zur Ausstellung in Russisch aus dem Jahre 2003 und ein Lesezeichen.
The State Russian Museum / Department of contemporary Art (Hrsg.),
Mikhail Karasik. Self-Portrait.
St. Petersburg, M. K. Publishers, 2003.
300 nummerierte und vom Künstler signierte Exemplare, hier zwei Exemplare mit den Nummern 54 und 57.
Einleitender Artikel von der Kuratorin Irina Karasik, Zusammenstellung Marina Orlova. Der Nummer 57 liegt die Kopie eines Artikels aus den Marginalien 4 / 2005 bei über die Ausstellung "Charmsizdat" in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), in der ausführlich auf Michail Karasik hingewiesen wird.
Eugene Strelkov (Hrsg./Kurator),
Parahomecrafts.
Nischni Nowgorod, 2003.
Dieses Projekt beschäftigt sich mit dem künstlerischen Umgang mit selbstgemachten Dingen ("...it is the exhibition of works of modern artists, which are paraphrases of artistic homecraft products." - aus dem Vorwort des Katalogs) Beteiligte Künstler sind u.a. Leonid Tishkov, Alexander Florenskij, Andrey Suzdalev, Eugene Strelkov, Michael Lejen, Michail Karasik, Viktor Remischewski.
Alexander Borovsky (Hrsg.?/Autor),
Mikhail Karasik.
St. Petersburg, o. V., 2008.
Mit Widmung von Michail Karasik für Reinhard Grüner: "To the Reinhard Grüner M. K. ... 1.04.2008".
Mikhail Karasik,
Mikhail Karasik, books and lithographs 2001-2007.
St. Petersburg, npprint, 2008.
4/10 nummerierten Exemplaren,
vom Künstler signiert und datiert und mit der Widmung "Für die Sammlung von Reinhard Grüner" versehen.
Bei diesem Katalog handelt es sich um ein sehr seltenes Exemplar (nur 10 Exemplare insgesamt!) aus der Leistungsschau eines russischen Verlags, der dieses Buch als Beispiel für die Qualität seiner Arbeit produzierte. Den Blättern zwischengeschaltet sind Pergaminblätter mit Texten über die präsentierten Künstlerbücher.
Auf der letzten Seite (Bibliografie) Verweis auf die Ausstellung "KünstlerBücher. Die Sammlung Reinhard Grüner" im Stadtmuseum Fürstenfeldbruck 2004.
Mikhail Karasik,
Mikhail Karasik New Books 2004-2007
St. Petersburg, M. K. Publishers, o. J. (2007).
Großformatige Broschüre mit ausführlichen Informationen zu folgenden Büchern: Board of Honour (2004),The Silver Age. Russian Types (2004), The Palace of Sowjets (2006), On the Death of Kazimir Malevich (2007, Text von Daniil Charms), Ryba (2006), Genesis (2006). Auf der letzten Seite Informationen über Almanache und Kataloge.
Serge-Aljosja Stommels & Albert Lemmens (Hrsg.),
Mikhail Karasik. Catalogue Raisonne 1987-2010.
Nijmegen, LS, 2010.
Mit Widmung von Michail Karasik für Reinhard Grüner: "Für den großen Sammler von einem kleinen Fisch, M. Karasik 20.11.2010".
Shchusev State Museum of Architecture (Hrsg.),
Mikhail Karasik. The Atlantis of the USSR.
O. O., Timofei Markov, 2012.
Artikel von Irina Korobina, Alexander Borovsky und Mikhail Karasik. Zusammengestellt von Marina Orlova, Design von Mikhail Karasik. Dieser Katalog begleitet die gleichnamige Ausstellung vom 7.-31. März 2013.
Mikhail Karasik (Auswahl & Text) / Manfred Heiting (Herausgeber, Konzept & Design) / Marina Orlova (Research),
The Soviet Photobook 1920-1941.
Göttingen, Steidl, 2015.
Ein großformatiges Mammutwerk mit 636 Seiten und 1.860 Farbabbildungen.
Beiliegend Kopie der Rezension von Roland Jaeger "Bilder vom roten Stern: Sowjetische Fotobücher 1920 bis 1941", in: Aus dem ANTIQUARIAT NF 14 # 1 2016 und das Faltblatt zur Ausstellung "Traumfabrik Kommunismus. Die visuelle Kultur der Stalinzeit" in der Schirn Kunsthalle Frankfurt (24.09.2003- 04.01.2004), zweifach vorhanden.
Serge-Aljosja Stommels/Albert Lemmens (Hrsg.),
Mikhail Karasik, Colour is Optics.
Eindhoven, Van Abbemuseum, 2015.
Auf dem Titelblatt von M. Karasik signiert und datiert. Textzusammenstellung von Marina Orlova. Der Katalog erschien zur gleichnamigen Ausstellung in der Bibliothek des Van Abbemuseums vom 2. Juni bis zum 25. September 2015.
Beiliegend zwei Einladungskarten des Van Abbemuseums zur Ausstellungseröffnung.
MISCHA KARASIK, EIN SEHR GUTER FREUND DES SAMMLERS, GEBOREN 1953, STARB AM 11.12.2017 AN DEN FOLGEN EINER HERZOPERATION.
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EPHEMERA
17 Postkarten:
- "Greetings from St. Petersburg" (2x), Grußkarte aus Ziegelstein, mit Briefmarken, 1994. Auf einer Karte mit Widmung: "Für lieben Reinhard und Cornelia mit der ständigen riesigen Dankbarkeit und herzlichen Grüßen von Mischa und Marina Karasik. 27.08.1995, St. Petersburg,
- Visitenkarte auf Ziegelstein (4x),
- Buchobjekt "Book into Forcemeat" (ein papierfressender Fleischwolf), 1996, (4x),
- Buchobjekt "Open Book", 1996. Das Buchobjekt wird mit Kupfertürklinken verschlossen (1x),
- Objekt "Pushkin Blin / Book of Stones", 1995, (Drei Ziegelsteine mit Prägungen alter russischer Fabriken: "slePUSHKINikh; BLINov"), 1x,
- Objekt "Two Anecdotes" mit Texten von Daniil Charms, 1995, (2x),
- "POSTmodernism", Charmisdat, 1996, mit dem Aufdruck "WITH LOVE M.K." (4x).
Alle Karten eingelegt in ein Faltblatt mit Einladung zur Buchkamera-Austellung, vorne mit Abbildung des Entwurfs von Karasik zu dem Objekt "Dedicated to the abducters of books", 1996.
Preislisten:
- M.K. Publishers: New Works. Zusätzlich zu den Verkaufspreisen findet sich in der Liste auch das Verzeichnis der öffentlichen Sammlungen, die das jeweilige Künstlerbuch erwarb. 2 Exemplare.
- Preisliste zur Art Frankfurt 2001, auf der Karasik an seinem Stand Künstlerbücher befreundeter russischer Künstler zum Verkauf anbot. Versehen mit dem handschriftlichen Hinweis "verkauft" oder "nach ... geschickt".
Magazine:
Mir Disajna / World of Design, No. 1-2/1996: Artikel "Kniga Chudoschnika / Künstlerbücher" von Michail Karasik, S. 68-70. Mit Originalgrafik (Lithografie mit Collage) "Split personality" von Michail Karasik, speziell angefertigt für "World of design", 50 nummerierte und signierte Exemplare.
Mir Disajna / World of Design, No. 3/1997: Artikel "Buchkamera. Kniga i Stichii /Buchkamera. Bücher und Grafiken" von Michail Karasik, S. 62-63.
Mir Disajna / World of Design, No. 3/1998: Artikel von Michail Karasik über Künstlerbücher (S. 38/39.
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Nomi. The New World of Art, No. 4(9) 1999: Artikel von Michail Karasik über die Demob-Alben russischer Soldaten (S. 44/45)
Nomi. The New World of Art, No. 3 (14) 2000: Artikel von Michail Karasik "Give me Rauschenberg!" über russische Kunst auf westeuropäischen Kunstmessen, z.B. der Kunst Köln. Dem Magazin liegt ein kleinformatiges Heft mit der Zusammenfassung der Texte in Englisch bei. Auf der Seite 38 Foto von Karasik mit weißen Handschuhen, im Hintergrund eine Daniil-Charms-Installation (Schirm, Schuhe, Spazierstock). Die Schnürschuhe aus den 1930er Jahren wurden 2000 von Viktor Remischewski mit Texten von Charms versehen (rechter Schuh: "Eines Tages ging ein Mann zur Arbeit, und unterwegs begegnete er einem anderen Mann, der ein polnisches Weißbrot gekauft hatte und auf dem Heimweg war. Das ist eigentlich alles.") und vom Sammler im April 2000 auf der Kunst Köln gekauft.
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Caxtonian. Journal of The Caxton Club of Chicago, Volume V, No. 11, November 1997. Auf der letzten Seite der Broschüre Hinweis auf "Your Special Dinner Invitation..." am 19. November 1997 im "The Mid-Day Club", bei dem Michail Karasik als Sprecher eingeladen wurde. "November’s dinner meeting provides a rare and important opportunity to meet Karasik, to hear one most (!) important book artists of Europe, and to see his work on exhibit. This is an opportunity that, until recently, simply would not have been possible. It will help us see the important work we do as from afar, and give uns perspective and vision." (aus dem Programmtext)
Walter-Tiemann-Preis 1998: Pressemitteilung zur Verleihung dieses Preises während der Leipziger Buchmesse. Michail Karasik erhielt eines der drei Ehrendiplome: "Eine Anerkennung geht damit an MICHAIL KARASIK aus St. Petersburg für seine farbstarken, künstlerisch überzeugenden Lithografien im von ihm gestalteten Buch ’David and Uriah’" (aus der Begründung von Julia Blume zur Verleihung des Preises). Auf der Liste mit den Namen der Preisträger, die ein Ehrendiplom erhielten, neben dem Namen Karasiks seine handschriftliche Signatur mit Datierung 28.03.98.
Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden,
Michail Karasik, Lithografische Künstlerbücher.
Ausstellungseröffnung am 24. März 1998, Dauer der Ausstellung vom 25. März bis zum 30. Mai 1998.
Leporello mit Abbildung einer Grafik Karasiks zu der Geschichte "Makarow und Petersen" von Daniil Charms auf der Rückseite.
Beiliegend zweiseitiges Typoskript einer Rede, vermutlich zur Ausstellungseröffnung an der SLUB.
Gesellschaft für Kunst und Volksbildung (Hrsg.),
Wiener Kunsthefte. Zeitschrift für Druckgraphik. Nummer 2b/1998.
Wien, 1998.
Großformatiges Werbeblatt über lithographierte bibliophile Bücher, die H. Stefan Bartkowiak vom 18.-23. Mai 1998 im Tiefspeicher der Österreichischen Nationalbibliothek am Wiener Heldenplatz zeigte. Es wurden dabei auch Künstlerbücher von Michail Karasik ausgestellt. Daneben zeigte man die "Druckplatte Nr. 6" mit einer Lithografie von Gunter Damisch.
Helgard Sauer, Lithographische Illustrationen von Michail Karasik,
in: Curt Visel (Hrsg.), Illustration 63, Heft 2/1998.
Kopie obigen Artikels mit Anschreiben der Edition Visel vom 13.07.1998, in dem um die Umbruch-Korrektur gebeten wird.
The Art Institute of Chicago / The Ryerson and Burnham Libraries.
Mikhail Karasik. From the Lithographed Notebook to the Book as Object.
Chicago, September-October 1998.
Faltblatt des Art Institute of Chicago zu einer Ausstellung Karasiks, in der auch experimentelle russische Kunst aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts gezeigt wurde. Mit Abbildungen von Büchern Karasiks. Zwei Exemplare vorhanden.
50. Frankfurter Buchmesse, 7.-12. Oktober 1998
Preisliste der Künstlerbücher Karasiks, Preisangabe in DM.
Dekorative Kunst 3/2000 (in Russisch).
Großformatige Zeitschrift mit einem Umschlag aus handgeschöpftem Papier mit Einschlüssen zum thematischen Schwerpunkt "Künstlerbücher", hier eine Auswahl au den Beiträgen:
- "Hundert Jahre Künstlerbücher" mit Abbildungen zweiter Unikatbücher Michail Karasiks (S. 27) und einem Interview mit Karasik,
- "Über Künstlerbücher" mit Abbildung (S. 30) des Katalogs "Russische und ukrainische Künstlerbücher" aus der Sammlung Grüner (ifa-Galerie),
- über die MITKI-Künstlergruppe (S. 32),
- "Psychologie des Lesens", u.a. über Perevesentzev (S. 42/43).
Beilagen: Prägedruck von Igor Zadera auf handgeschöpftem Papier und Nachschlagewerk zum Thema Buch (eigenes Heft) und Banderole für die beiden Hefte.
Objekt aus der National Library in London:
Radiergummi aus der National Library in Form eines Buches. Beiliegend Karte "POSTmodernism" von Mikhail Karasik: "Mit herzlichen Grüßen aus London, P.S.: (auf Russisch) ’Das ist keine Banane, das ist ein Buch’, 30.10.1998." Hier spielt Karasik auf die eingeschränkten Russischkenntnisse seines Sammlers an, der gelegentlich sagte "Ja Banan" ("Ich bin eine Banane"). Karte und Radiergummi in einer Papiertüte der National Library mit dem handschriftlichen Vermerk "Kniga" ("Buch").
Preisliste der 2001-2003 erschienenen Künstlerbücher Karasiks (Preisangabe in Euro), ca. 2003.
Einladungskarte zur Ausstellung "Under Pressure of Time" der Arbeiten Michail Karasiks am 24.02.2011 in der Bibliotheca Wittockiana in Brüssel.
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