Moderne Buchkunst seit 1960 - Eine private Sicht -  
Aktuelles
Ausstellungen
Künstlerworte
Kataloge Sammlung Grüner
Moderne Buchkunst
Künstlerbücher
Alte Buchkunst
Künstler
Sprechende Bücher
Über das Sammeln
Links
Startseite
 
Künstler in der Sammlung Reinhard Grüner

Nachfolgend finden Sie ein Verzeichnis der Künstler aus der ganzen Sammlung. Klicken Sie auf den Namen eines Künstlers und stöbern Sie in seinen Werken.
A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z  d  v  Ö  

Suchergebnis


Suche: Solodki, Yevgueni in Künstler

Gefundene Exemplare: 2


Autor 665Verschiedene Autoren
TitelBuchkunst Russland & Ukraine: Kataloge Künstler A-Z
OrtVerschiedene Orte
LandRussische Föderation
Jahr1988-2025
EditionVerschiedene Editionen
KünstlerBeljajev, AlexseJ
Dergatchov, Oleg
Goppe, Viktor
Ivanova, Tamara
Kandinsky, Wassily
Karasik, Michail
Kacnel’son, Grigorij
Kissina Julia
Konstriktor, Boris
Kozin, Vladimir
Kulik, Oleg
Malevich, Kasimir
Parygin, Alexey
Perevesentzev, Pjotr
Prantner, Heinz
Pozin, Alexandr
Remischewski, Viktor
Roitburd, Aleksandr
Saenko, Dmitrij
Segay, Serge
Sitnikov, Vladimir
Solodki, Yevgueni
Spivak, Marina
Strelkov
Stroijlo, Alexander
Tishkov, Leonid
Vlasov, Vasilij
Yakunin, Sergej
Waldron, Ira
Technik
AusstattungVerschiedene Größen, Seitenzahlen, Einbände
AuflageVerschiedene Auflagen
AnmerkungenALLGEMEINE DARSTELLUNGEN:

The Tel Aviv Museum of Art (Hrsg.),
Avant-Garde Revolution Avant-Garde. Russian Art from the Michail Grobman Collection.
Tel Aviv, The Tel Aviv Museum of Art, 1988.
Dieser Ausstellungskatalog umfasst die Sammlung von Michail Yakovlevich Grobman, geboren 1939 in Moskau. Er war Dichter, Künstler und Sammler und eine zentrale Figur der literarischen und künstlerischen Avantgarde im Russland der 1960er Jahre. 1971 wanderte er nach Israel aus und lebte in Tel Aviv. 1975 gründete er die Livyatan-Gruppe.
Der Katalog umfasst Kunst der 1960er Jahre (z.B. Ilya Kabakov, Michail Grobman) und das frühe 20. Jahrhundert (z.B. Alexander Rodchenko, Vasily Kandinsky, El Lissitzky, Kasimir Malevich, Lubok).
Zweisprachig: Englisch und Hebräisch.

Spielmotor München e. V. (Hrsg.),
Postanaesthesia. Dialog mit Kiew. Acht ukrainische Künstler in München. Ein Album.
München, 1993.
Folgende acht Künstler waren an dieser Ausstellung beteiligt: Aleksandr Pawlowitsch Druganow, Dimitri Lusjenowitsch Dulfan, Aleksandr Anatoljewitsch Gnilitzki, Oleg Nikolajewitsch Holosi, Pawlow Michauilowitsch Kerestei, Aleksandr Anatoljewitsch Roitburd, Arsen Wladimirowitsch Sawadow und Georgi Nikolajewitsch Sentschenko.
Von Roitburd befinden sich die Künstlerbücher "Komische Mädchen", "Erzählung über fallende Mädchen" und "Flaushide (!) gramvolle Seelen" in der Sammlung.

Günter Hirt/Sascha Wonders (Hrsg.),
Präprintium. Moskauer Bücher aus dem Samizdat.
Bremen, Edition Temmen, 1998.
Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Ausstellungskataloge, Neue Folge 28,
Dokumentationen zur Kultur und Gesellschaft im östlichen Europa, Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, Band 5.
Mit Multimedia CD, eingelassen in den Umschlag!

Die Ausstellung "Präprintium" war vom 14.05.1998 bis zum 27.06.1998 in der Staatsbibliothek zu Berlin zu sehen, danach - vom vom 7.11.1998 bis zum 7.3.1999 - im Neuen Museum Weserburg Bremen. Vom 5.10. bis zum 18.11.2001 zeigte sie das Museum für Literatur am Oberrhein. Am 7./8. November 1998 wurde anlässlich der Ausstellung ein Symposium im Neuen Museum Weserburg Bremen veranstaltet.

Folgende Künstler sind in der Sammlung Reinhard Grüner vertreten:
Leonid Tishkov, Pavel Pepperstein (Grafiken), Aleksej Beljaev, Oleg Kulik, Vladimir Sorokin (Autor), Julia Kissina.

In die Auswahlbibliografie (S. 227) ist auch der Katalog "Russische und ukrainische Künstlerbücher" aus der Sammlung Reinhard Grüner aufgenommen (Berlin, 1996)

Dem Buch liegen folgende Unterlagen bei:
- "Die letzten Tage der Sowjetunion. Zehn Künstler erinnern sich an ihr Leben zwischen Angst und Aufbruch" (Süddeutsche Zeitung, 20.12.2016) - Unter anderem sind Aussagen von Julia Kissina ("Reich des Bösen") und Vladimir Sorokin ("Monster") enthalten.
- Ankündigung der Edition Temmen zum Buch mit handschriftlichem Vermerk auf der RS, in dem sich der Verfasser für die Unterstützung bedankt
- Besprechung der Ausstellung in "Die Rheinpfalz" Nr. 244 vom 20.11.01: "Diktatoren würden sich im Grab herumdrehen"
- Besprechung der Ausstellung aus der Süddeutschen Zeitung Nr. 30: "Subversive Zeichen"
- Besprechung der Ausstellung in Marginalien 4/1998: "Buchkunst mit ästhetischem Eigensinn oder Verse aus dem Weckglas. Ungewöhnliche Ausstellung über ein halbes Jahrhundert sowjetischen Samizdat."
-Einladungskarte zur Ausstellung 2001
- Faltblatt zum Symposium 7./8. November 1998
- Ausschnitt aus einem Antiquariatskatalog mit dem Preis des Katalogs "Präprintium" für 180 € (ursprünglich 48 DM!
- Hinweis auf die 15. Auktion von Nosbüsch & Stucke GmbH 2019: Russische Avantgarde

Kunstverein Rosenheim e.V. (Hrsg.),
ISKUSSTWO 2000. Neue Kunst aus Moskau, St. Petersburg und Kiew. 2000 MISTETSTWO.
Rosenheim, 2001.
Im Hinblick auf den derzeitig (2025) noch andauernden Krieg zwischen Russland und der Ukraine ist folgende Anmerkung im Vorwort des Katalogs (S. 5) überaus interessant: "Viele der Künstler, die Ende der 80er nach Moskau kamen, sind dort geblieben, obwohl heute ihre Heimatstädte Kiew oder Odessa sie als ukrainische Künstler reklamieren. Es lohnt sich, in diesem Katalog die Geburtsorte der Künstler daraufhin anzusehen, um sich einen Reim auf den Nationalitätenstreit zu machen, der allerdings in der Intelligenzija, zu der die Künstler zählen, nicht die entscheidende Rolle spielt. Hier ist Internationalität angesagt." Diese Internationalität ist schon allein daran zu erkennen, dass viele Künstler aus diesen Ländern inzwischen ihre Heimat verlassen haben und in anderen europäischen Ländern heimisch geworden sind.

Oleg Kulik ist einer der in diesem Katalog vertretenen Künstler. In der Sammlung Reinhard Grüner findet sich das Skandalbuch "In die Tiefe Rußlands / Deep into Russia / V glub’ Rossii" (1994) mit Fotos von u.a. Kulik und Texten von Vladimir Sorokin. Im vorliegenden Katalog ist in dem Artikel "Posthumane Weltbilder" von Alexander Yakimovich auf S. 8 folgende Aussage zu lesen: "Als professionelle Bürgerschrecken agieren Alexander Brener und Oleg Kulik. ... Der Zweite (= Oleg Kulik) ist zum Bannerträger des russischen Bestialismus geworden, indem er sein ganzes Leben und Schaffen in den Kontext einer Lebensphilosophie stellte, die mit dem Slogan ’Vorwärts zum freien Tier’ zu betiteln wäre."

M.K. Publishers/BuchDruckKunst e.V. (Hrsg.),
Buchkammer oder Das Buch und die Naturelemente.
Hamburg, Museum der Arbeit, 2001.
Der Katalog entstand anlässlich der 2. Norddeutschen Handpressenmesse/ BuchDruckKunst in Hamburg. Die Texte (in Deutsch) sind Fragmente us dem Sammelband "BUCHKAMMER: Buch und Naturelemente", erschienen 1997 in St. Petersburg bei M.K. Publishers. Sie beschäftigen sich mit den Gefährdungen des Buches, dem Geruch von Büchern, dem Ausstanzen und "ziegelsteinernen" Worten.
Objektartiger Einband mit Schmirgelpapier auf dem Vorderdeckel und fotografischen Collagen auf dem hinteren Einband.
Folgende Künstler aus der Sammlung Grüner sind im Katalog vertreten:
Viktor Goppe, Oleg Dergatchov, Sergej Yakunin, Michail Karasik, Boris Konstriktor, Vladimir Kozin, Pjotr Perevesentzev, Alexandr Pozin, Viktor Remischewski, Marina Spivak, Strelkow, Alexandr Strojlo.
Beiliegend Geburtstagsgruß von Mischa Karasik und Marina Orlova zum 14.10.2006: "... MEHR Busen (=Anspielung auf Karasiks Buch ’Worte aus der Pfütze des Marquis. Das Meerbusen Buch’ - Anmerkung des Autors),
MEHR Bücher,
MEHR Liebe ...".

LS Collection Van Abbemuseum (Hrsg.),
Die Verwandlung. 25 Jahre russische Künstlerbücher 1989-2013.
Eindhoven, Van Abbemuseum, 2013.
Gesamtauflage: 500 Exemplare, die ersten 25 Exemplare (hier die Nr. 4/25) als limitierte Edition mit 11 Original-Künstlerbüchern in blauer Schachtel mit Begleitheft zu den teilnehmenden Künstlern: Viktor Goppe, Michail Karasik, Grigorij Kacnel’son, Boris Konstriktor, Alexej Parygin, Pjotr Perevesentzev, Dmitrij Saenko, Serge Segay, Vladimir Sitnikov, Vasilij Vlasov, Sergej Yakunin.
Beiliegend Pressemitteilung und Mail-Korrespondenz mit Albert Lemmens.


KÜNSTLER A-Z:

OLEG DERGATCHOV
Oleg Dergatchov, Ausstellungskatalag von Do Books & Oleg Dergatschow, 19 Seiten mit Abbildungen und beigebundener Radierung (The sharp vision, Nr. 10/25) von Dergatschow. Originalgrafischer Einband, Nr. 10 von 100 Exemplaren.
.................................................................................................................................
TAMARA IVANOVA
Tamara Ivanova, Künstlerbücher 1995-2025. Ohne Ort (Berlin), ohne Jahr (2025), 83 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Textbeiträgen von Dr. Viola Hildebrandt-Schat, Dr. Silke Trojahn und eigenen Texten der Künstlerin ("Bekenntnise der Künstlerin"). Auf einer der ersten Seiten hs. Widmung an den Sammler: "Lieber Reinhard, Ich erinnere mich an unser erstes Treffen in Frankfurt, ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu diesem Buch ... Tamara Ivanova Berlin, 2025". In das Buch montiert eine originalgrafische Karte: "Lieber Reinhard, liebe Cornelia, Viele herzliche Grüße aus Berlin - von Tamara I. und Familie 16.11.2025. Alle Künstlerbücher aus der Sammlung Grüner sind in dem Katalog dokumentiert.
.................................................................................................................................
WASSILY KANDINSKY
Helmut Friedel/Annegret Hoberg (Hrsg.), Kandinsky. Das druckgrafische Werk, Köln, Wienand Verlag, 2008; erschienen anlässlich der Ausstellung "Kandinsky - Das druckgrafische Werk" im Lenbachhaus München 2008/2009

Wassily Kandinsky (--> Allgemeine Darstellungen --> The Tel Aviv Museum of Art)
.................................................................................................................................
JULIA KISSINA
Jürgen Ponto- Stiftung (Hrsg.),
Julia Kissina. Toys.
Kommunale Galerie im Leinwandhaus, Frankfurt am Main, 2000 (Eine Ausstellung des Amtes für Wissenschaft und Kunst und der Jürgen Ponto-Stiftung zur Förderung junger Künstler in Zusammenarbeit mit dem Fotografie Forum International).
Der Katalog zeigt Fotos Kissinas, die sich mit Genforschung und genmanipulierten Menschen beschäftigen. Das Foto "Bestiola" (1998) ist Teil der Sammlung Reinhard Grüner. Auf dem Vorsatz zweiseitige Zeichnung von Kissina, signiert, datiert ("4.8.2001") und der Widmung "Mit Liebe für R & C".
Beiliegend Einladungskarte und Plakat zur Ausstellung "Lucky. Kindheit in zeitgenössischer Fotografie", kunst galerie fürth, 2011. Gemeinschaftsausstellung u.a. mit Julia Kissina, Göran Gnaudschun, Herlinde Koelbl u.a. Auf dem Plakat ein Foto aus der Toys-Serie abgebildet. Ein weiteres Foto dieser Serie findet sich auf dem Umschlag und der Werbekarte zum Buch "Vergiß Tarantino", Aufbau 2005 (Karte und Buch beiliegend). Mit signierter Widmung von Julia Kissina: "(Vergiß Tarantino) aber nie Reinhard Grüner!!". Dem Buch beiliegend verschiedene Informationen aus dem Internet, u.a. über eine Veranstaltung Kissinas in den Kammerspielen des Deutschen Theaters in Berlin.

Julia Kissina,
Dead Artists Society.
Nürnberg, Verlag für moderne Kunst, 2010.
Dieses Buch dokumentiert spiritistische Sitzungen, die Kissina mit Freunden durchführte, um mit "Ikonen der Kunstgeschichte" (S. 6) in Kontakt zu treten. Mit Hilfe einer umgedrehten Untertasse und Zeichnungen von Buchstaben auf dem Tisch kommunizierte die Gruppe mit Marcel Duchamp, John Cage, Kazimir Malewitsch, Paula Modersohn-Becker und anderen. Das Buch gibt die Protokolle dieser Sitzungen wieder. Mit Texten von Ludwig Seyfarth ("Die Kunst der Geister") und Wolfgang Ullrich "Credo, Quia absurdum. Kunst als Glaubenssache". "... verstehen (wir) den ’Klub der toten Künstler’ als konzeptuelle Kunst, und zwar ganz in ihrer ’klassischen’ Tradition. Schließlich gibt es eine strenge Trennung von Konzept und Ausführung ... Konzept: Geister toter Künstler anrufen. Ausführung: Die Werke dieser Künstler." (Seyfarth, S. 90-92)
Buch auf der Titelseite von Kissina signiert. Beiliegend Einladungskarte zu einer Konferenz zum Thema in Worpswede 2007, mit Widmung ("Für R und C von J") und Gefälligkeitszeichnung. Dazu gehörend broschiertes Heft "Dialoge mit Klassikern", auf der zweiten Seite signiert, in dem die Texte auf Englisch, Russisch und Deutsch wiedergegeben sind.

Julia Kissina,
When Shadows Cast People.
Peperoni Books, 2010.
Ein bestechendes Fotobuch, in dem die Welt regelrecht auf den Kopf gestellt wird. Julia Kissina im Nachwort: "Alle Aufnahmen für dieses Buch wurden im Sommer 2008 und 2009, immer zwischen 16:30 und 18:00 nachmittags, von einem Balkon in Berlin-Schöneberg aus aufgenommen. Die Schatten wurden nicht manipuliert." Jedes Foto wurde dann auf den Kopf gestellt, so dass die Schatten der Menschen und Dinge ihr Eigenleben entwickeln und zum Protagonisten der Erzählung werden. Ein Gedicht am Anfang des Buches beschreibt, was die Künstlerin in diesen Schattenwelten sah: "... I saw Kali the multi-armed Indian Goddess,/a little running ghost, a person with long genitals./I saw the huge head of Svyatogor appeared at the crossroads,/I noticed a capricious doll, a sailor./I saw Four Heavenly Kings, then a sky-scraping woman,/the Maila Nurmi, then a seller of toy balloons and even Jimi Hendrix."
Eines der Originalfotos befindet sich in der Sammlung Reinhard Grüner.
Mit signierter Widmung ("Für Reinhard und Cornelia. München, 4.02.2011").

Julia Kissina, Elephantinas Moskauer Jahre. Suhrkamp, 2015. Beiliegend Ausschnitt "Heroischer Blödsinn" aus der SZ 22.07.2016 über dieses Buch.

Julia Kissina: Ephemera
- "Eiweiß. Fotografie und Film von Julia Kissina", Einladungskarte, Stefan Vogdt, Galerie der Moderne, München, 1998. Gemeinschaftsausstellung mit Günther Förg, Julia Kissina, Stefan Moses, Cindy Sherman u.a.
- "Body Check", Einladungskarte, Aspekte Galerie der MVHS, 1998/1999. Gemeinschaftsausstellung mit Valie Export, Birgit Helwich, Michael Jochum, Julia Kissina u.a.
- "Eiweiß. Fotografie und Video", Klappkarte und Einladungskarte, Grassi Museum Leipzig/Museum für Kunsthandwerk, 2000
- "Göttliche Jagd", Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main, 2000. "Am Dienstag, den 27. Juni 2000 um 18.00 Uhr möchten wir Sie und die Schafe im Museum für Moderne Kunst ... zu einer Führung begrüßen. ... Julia Kissina und Boris von Brauchitsch". Julia Kissina führte eine Herde von Schafen durch die Ausstellungsräume.
- "Ausstellung von Großformatigen (!) Fotoarbeiten von Julia Kissina", Einladungskarte, Evangelische Erlösergemeinde Mainz-Kastel & Kulturamt Wiesbaden, Erlöserkirche Mainz-Kastel, 2001
- "Toys", Einladungskarte, Galerie aktueller Kunst im OSRAM Haus, München, 2004. Beiliegend Pressemitteilung und Lageplan der gehängten Arbeiten.
- "Ich sehe was, was du nicht siehst. Julia Kissina. Tales and Games. Aktuelle Positionen aus der Ukraine", Einladungskarte, Bereznitsky, Gallery for Contemporary Art, Kiew und Berlin, 2008
- "Fotografische Arbeiten von Julia Kissina, Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung 1999/2000", Einladungskarte, Kommunale Galerie im Leinwandhaus, 2009/2010
- "Lucky. Kindheit in zeitgenössischer Fotografie", Einladungskarte und Plakat zur Ausstellung, kunst galerie fürth, 2011. Gemeinschaftsausstellung u.a. mit Julia Kissina, Göran Gnaudschun, Herlinde Koelbl u.a.

Lumas Magazin mit Fotografie von Julia Kissina auf dem Titel (Mädchen mit Fleischstücken auf dem Kopf), undatiert

Artikel aus der Kunstzeitung Nr. 59/Juli 2001, S. 13: "Art a la carte" - mit Abbildung eins Fotos von Jana Sterbak: "Vanitas: Fleisch-Kleid für ein magersüchtiges Albino"

Pressemitteilung des Literaturforums im Brecht-Haus Berlin vom 30.2.2012: Julia Kissina (u.a.) erhält das Arbeitsstipendium für Berliner Autorinnen und Autoren

Konvolut von 5 Postkarten und 3 Briefen von Kissina & Prantner, teilweise mit Zeichnungen

Zwei Visitenkarten von Julia Kissina (München & Frankfurt)
.................................................................................................................................
KASIMIR MALEVICH
Kasimir Malevich (--> Allgemeine Darstellungen --> The Tel Aviv Museum of Art
.................................................................................................................................
ALEKSANDR ANATOLJEWITSCH ROITBURD
Aleksandr Anatoljewitsch Roitburd (--> Allgemeine Darstellungen --> Postanaesthesia)
Ausstellungskatalog über Alexandr Roitburd von der Guelman Gallery, Moskau, Anfang 1990er Jahre. 47 S. m. Texten in russisch und farbigen ganzseitigen Abbildungen, Originalbroschur - liegt der Roitburd-Kassette bei.
.................................................................................................................................
YEVGUENI SOLODKI
Yevgueni Solodki & Galerie im Anbau,
Yevgueni Solodki,
Saratow (Russland)/Gauting/München (Deutschland), 1993.
Schnellhefter mit Informationen zu den frühen Projekten Solodkis, graues Kopierpapier, bedruckte Klarsichtfolien und bedrucktes Transparentpapier.
16/30 Exemplare, auf dem Titelblatt mit Widmung und Signatur des Künstlers. Im Vorwort weist die Galeristin Dagmar Behringer auf die Rolle der russischen Kunst der 1990er Jahre hin: "Die junge russische Kunst befindet sich in einer Phase der Neuorientierung." Sie erwähnt auch den Wegfall der staatlichen Kunstzensur und die Öffnung der Grenzen. Beiliegend einige Einladungen zu Ausstellungen Solodkis in Fürstenfeldbruck, Gauting, München, Passau und Weßling am See. Weiterhin beiliegend ein Zeitungsausschnitt aus der SZ (Landkreisausgabe) vom 6. Oktober 1993 über die Ausstellung Solodkis im Haus 10 in Fürstenfeldbruck. Christine Hamel schreibt in diesem Artikel dazu: "Fiktion wird in Solodkijs Videos zur Wirklichkeit. Kunstvoll blenden sie vor, an was das Auge gewöhnt ist: die Realität. Was Kunst in einer plötzlich als phantasie- und utopielos begriffenen Zeit mitzuteilen hat, hat Solodkij zielsicher formuliert."

Yevgueni Solodki,
Die Projekte des BOCR UnLTD (Bureau of Contemporary Research),
1993/1994.
Der erste gedruckte Katalog Solodkis, mit Widmung an Reinhard Grüner auf dem Titelblatt. Sehr aufwendig produziert, mit unterschiedlichen Papieren und Originalarbeiten, Ringbindung.
Beiliegend zwei Einladungen zu Ausstellungen Solodkis in der Galerie Schloß Mochental und in der Galerie im Anbau/Gauting, beide 1994, sowie Typoskript einer Rede zu einer der Ausstellungen, in dem sich der Autor mit Solodkis Arbeitsweise, Wissenschaft und Kunst zu verbinden, beschäftigt.
Weiterhin liegt eine Besprechung zu der Ausstellung "In desert times" des Kollektivs "The Kalpana" bei, die an die Arbeitsweise Solodkis erinnert. (artline Kunstmagazin 07/08.2020)
.................................................................................................................................
LEONID TISHKOV
Leonid Tishkov,
Creatures.
Durham, Duke University Museum of Art, 1993.
Ausstellungskatalog, der eine ausführliche Würdigung der Arbeiten Tishkovs darstellt. Die Ausstellung wurde in Durham und Moskau gezeigt.
Tishkov ist auch in dem Künstlerbuch "Waggon" der Edition Augenweide vertreten.
.................................................................................................................................
IRA WALDRON
Ira Waldron,
Social Hygiene,
Moskau, L Gallery (1996) & St. Petersburg, Mitki VKHUTEMAS (1997).
Der großformatige Katalog mit unikalem Einband (Tapetenpapier; Name, Titel und Jahreszahl schabloniert) begleitete die Ausstellung "Social Hygiene" in der L Gallery Moscow (1996) und bei Mitki VKHUTEMAS St. Petersburg (1997). Großformatige Farbabbildungen mit integriertem russischen Text auf der rechten Seite, auf der linken Seite die englische Übersetzung.
 
nach oben

Autor 443Solodki, Yevgueni
TitelResearch of the Legend. Diary. White City Of The Dead. (Die Legende vom El’ton Salz-See/Die Legende der Weißen Stadt der Toten)
OrtSaratov
LandRussische Föderation
Jahr1998
EditionSolodki, Yevgueni (Selbstverlag)
KünstlerSolodki, Yevgueni
TechnikFotografien (übermalt), Malerei
AusstattungNicht paginiert (10 Blatt), 14,7 x 19,8 cm, Einbandvorderdeckel aus Metall mit Schrauben in Pappband (31,2 x 21,1 cm) montiert; (äußerer) Pappband auf dem Vorderdeckel mit Künstlername und "PROJECT BOCR" im Siebdruck und Etikett "legend WHITE CITY OF THE DEAD research"
Auflage11/13
AnmerkungenBuchobjekt von Yevgueni Solodki, herausgegeben zur 50. Frankfurter Buchmesse 1998 und vom Künstler auf dem Innendeckel betitelt, nummeriert und signiert. "Dokumentation" der kunstwissenschaftlichen Forschungsarbeit des BOCR (Bureau Of Contemporary Reserach) zur Legende vom El’ton-Salz-See nahe Kasachstan. Das Buchobjekt besteht aus einer Art Tagebuch, collagiert aus montierten Text-Fragmenten, handschriftlichen Texten in Englisch und übermalten Fotografien auf Aluminium. Mit montierter Collage aus beweglicher Lupe und zwei Salzobjekten, alles in einem Pappeinband. Beiliegend Einladungskarte anläßlich der Ausstellung des Projektes in der "Galerie im Anbau", Gauting, 19. Oktober 1997. Übersetzung (beiliegend) des im Buch enthaltenen Textes von Solodki zur Legende der Weißen Stadt der Toten: "Im 144. Jahr unserer Zeit/Es ist überliefert, daß ein an den Taurischen Konsul Gajo Aktonio ausgelieferter, entflohener Petscheneg (Name eines Volksstammes) - immer noch berauscht vom italienischen Wein - das Geheimis um den Ort der Weißen Stadt der Toten lüftete. Dafür wurde er sofort von einem der Skythen-Götter bestraft. Er starb unter entsetzlichen Qualen vor den Augen des erschrockenen Konsuls Gajo Aktonio. Der Glanz des Goldes der Skythen, durch die salzigen Kristalle schimmernd, ließ dem Konsul keine Ruhe. Die Unachtsamkeit Roms ausnutzend, verließ er Chersones auf eigene Initiative und machte sich auf die Suche nach der Weißen Stadt der Toten. Nach drei Monaten kam die Expedition, die auf der Reise nach kämpferischen Auseinandersetzungen mit den Don-Kriegern und nach einer Cholera-Epedemie(!) an der Wolga ständig dezimiert worden waren, letztendlich in der kasachischen Steppe an. Nach weiteren zwei Monaten der quälenden Suche wurden die überlebenden Römer im August des Jahres 145 vom hellen Funkeln am traurigen Horizont geblendet. Offenbar beeinflußte der lange Aufenthalt im endlos offenen, grandiosen Raum der Steppe den Konsul und seine Gruppe ebenso wie die geheimnisvolle und schaurige Silhouette der Weißen Stadt der Toten. Verstärkt wurde die Stimmung durch die Erinnerung an den eigenartigen Tod des geschwätzigen Flüchtlings Petcheneg sowie die schwermütige Öde der Steppe und asketische Totenstille des Sees - des Grabes-Sees. Um die allgemeine Moral zu unterstützen, bauten die Römer ein Floß mit großen Rädern, das sie pompös ausstatteten. Auch sie selbst kleideten sich auffällig in schreiend bunte Gewänder. Dann machten sie sich langsam auf den Weg zur Weißer (!) Stadt der Toten - singend und die Trommeln schlagend. Die Fortbewegung des Floßes wurde immer wieder gebremst von dem dickflüssigen Wasser. Die Spritzer der großen Räder erstarrten schnell in der großen Hitze auf den Körpern und der Floßkonstruktion. ... Nach 1140 Jahren raubten die gottlosen Truppen des Khan Batu die Weiße Stadt der Toten aus und vernichteten sie. Der Khan war sehr verwundert über einen geraden und kurzen Dolch (nur von Römer (!) so benutzt), den seine Leute von einem Salzgebilde genommen hatten, das unweit der von Wasser umgebenen Weißen Stadt der Toten stand." In der Form einer wissenschaftlichen Dokumentation vollzieht das Team des BOCR (Bureau of Contemporary Research) die Expedition der römischen Krieger nach, untersucht die Rolle des Salzes bei der Mumifizierung und gibt abschließend eine psycholgische Erklärung für das irrationale Verhalten der Römer, die aus Agoraphobie diese Reise über den Salzsee in ihr Verderben unternahmen. Dieses Buchobjekt verbindet damit Versatzstücke der Wirklichkeit mit historischer Legendenbildung. Die beigegebene Lupe lässt sich bewegen und ermöglicht die genaue Betrachtung der montierten mumifizierten Strukturen.

Beiliegend zwei Kataloge zur Arbeit Solodkis:

1. Yevgueni Solodki & Galerie im Anbau,
Yevgueni Solodki,
Saratow (Russland)/Gauting/München (Deutschland), 1993.
Schnellhefter mit Informationen zu den frühen Projekten Solodkis, graues Kopierpapier, bedruckte Klarsichtfolien und bedrucktes Transparentpapier.
16/30 Exemplare, auf dem Titelblatt mit Widmung und Signatur des Künstlers. Im Vorwort weist die Galeristin Dagmar Behringer auf die Rolle der russischen Kunst der 1990er Jahre hin: "Die junge russische Kunst befindet sich in einer Phase der Neuorientierung." Sie erwähnt auch den Wegfall der staatlichen Kunstzensur und die Öffnung der Grenzen. Beiliegend einige Einladungen zu Ausstellungen Solodkis in Fürstenfeldbruck, Gauting, München, Passau und Weßling am See. Weiterhin beiliegend ein Zeitungsausschnitt aus der SZ (Landkreisausgabe) vom 6. Oktober 1993 über die Ausstellung Solodkis im Haus 10 in Fürstenfeldbruck. Christine Hamel schreibt in diesem Artikel dazu: "Fiktion wird in Solodkijs Videos zur Wirklichkeit. Kunstvoll blenden sie vor, an was das Auge gewöhnt ist: die Realität. Was Kunst in einer plötzlich als phantasie- und utopielos begriffenen Zeit mitzuteilen hat, hat Solodkij zielsicher formuliert."

2. Yevgueni Solodki,
Die Projekte des BOCR UnLTD (Bureau of Contemporary Research),
1993/1994.
Der erste gedruckte Katalog Solodkis, mit Widmung an Reinhard Grüner auf dem Titelblatt. Sehr aufwendig produziert, mit unterschiedlichen Papieren und Originalarbeiten, Ringbindung.
Beiliegend zwei Einladungen zu Ausstellungen Solodkis in der Galerie Schloß Mochental und in der Galerie im Anbau/Gauting, beide 1994, sowie Typoskript einer Rede zu einer der Ausstellungen, in dem sich der Autor mit Solodkis Arbeitsweise, Wissenschaft und Kunst zu verbinden, beschäftigt.
Weiterhin liegt eine Besprechung zu der Ausstellung "In desert times" des Kollektivs "The Kalpana" bei, die an die Arbeitsweise Solodkis erinnert. (artline Kunstmagazin 07/08.2020)
 Bilder Solodki, YevgueniBilder Solodki, Yevgueni
nach oben