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Deutschland


10 Einträge (sortiert nach Künstler)
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Autor 461Zielke, Ottfried
TitelReineke Fuchs
OrtBerlin
LandDeutschland
Jahr1998
EditionUwe Warnke Verlag
KünstlerZielke, Ottfried
TechnikSerigrafien (farbig)
AusstattungNicht paginiert (24 Seiten), 42,3 x 30,2 cm, Pappband, Vorsätze bedruckt, Schuber
Auflage20/50
AnmerkungenEntwerter Oder Edition Nr. 1. Bilder und Handschrift von Ottfried Zielke im farbigen Siebdruck wiedergegeben. Im Impressum vom Künstler signiert und nummeriert. Beiliegend auf der Rückseite signierte Reineke-Fuchs-Postkartenedition (fünf zweifarbige Siebdruckkarten gelb/schwarz) von Ottfried Zielke, eine davon doppelt mit Verlagsinformationen zum Buch. Diese Postkartenedition erschien 1998 in Berlin in zwei Farbvarianten (gelb/schwarz und rot/schwarz) in einer Auflage von je 10 Exemplaren. Weiterhin liegen bei der Verlagsprospekt "500 Jahre Reineke Fuchs" und das Faltblatt zur Ausstellung "Reineke Fuchs. Die unheilige Weltbibel" im Klingspor-Museum Offenbach vom 27.05-23.08.1998 (auf der Rückseite mit einem Verweis auf das Malerbuch Zielkes zum Jubiläum des Fuchses).
Ottfried Zielkes Reineke Fuchs ist ein äußerst freches Buch, das sich respektlos mit der jüngeren deutschen Geschichte auseinander setzt und die menschenfeindlichen Steuerungsmechanismen in Politik und Wirtschaft ironisch offen legt.
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Autor 458Warnke, Uwe (Hrsg.)
TitelEntwerter/Oder, 12. Sonderausgabe, Kennwort: Sonnenschein
OrtBerlin
LandDeutschland
Jahr1994
EditionUwe Warnke Verlag
KünstlerZielke, Ottfried
Thieme, Peter
Zylla, Klaus
TechnikZeichnungen (2), Fotografien (2), Kopien, Postkarten, Fundstücke
AusstattungNicht paginiert, 29,4 x 21 cm, kartoniert, Klammerheftung mit Leinenstreifen, Umschlag mit Zeichnung von Ottfried Zielke, 12. Sonderheft der Zeitschrift ENTWERTER/ODER, hinterer Innendeckel mit montierter Original-Postkarte
Auflage25 (nicht nummeriert)
Anmerkungen"Zwei Zeichner (= Ottfried Zielke, Klaus Zylla) und ein Fotograf (= Peter Thieme) kommentieren mit jeweils einer Zeichnung und zwei Fotografien deutsch-deutsche Befindlichkeiten nach dem Fall der Mauer. Den Originalzeichnungen stehen Fundstücke als Dokumente skuriller (!) Berliner Verhaltensmuster aus dem Jahr 1990 gegenüber." (aus der Verlagsankündigung): Zum einen finden sich Kopien von 38 Ostberliner Ansichtskarten und eine Originalkarte aus dem Jahre 1990 an "Michael" von "Jochen", der den günstigen Umrechnungskurs zu "Sauftouren" nach Ostberlin verwendet ("... bin wieder beim SAUFEN am ALEX und DU bist nicht da bei", "... DU FEHLST MIR beim SAUFEN ..."). In seinem Kommentar im Buch schreibt Warnke: "Jede einzelne (= Postkarte) ist Ausdruck jener einzigartigen Berliner Stadtsituation im ersten Halbjahr 1990 (bis zur Währungsunion am 01. Juli 1990), die durch 2 Währungen und dem dazugehörigen Währungsgefälle gekennzeichnet war." Zum anderen finden sich in dem Buch 12 originale "Sonnenschein-Postkarten" zu einem Preisrätsel der Zeitschrift "Super Illu" aus dem Jahre 1993, dessen Lösungswort "Sonnenschein" war. Sie thematisieren die Sehnsüchte der Bürger drei Jahre nach der Wiedervereinigung. Etwa 500 dieser Karten fand ein Freund Warnkes in einem Ostberliner Müllcontainer.

Beiliegend handschriftlicher Brief und handschriftliche Karte von Uwe Warnke an Reinhard Grüner.
 
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Autor 611Artaud, Antonin
TitelFragmente eines Höllentagebuches
OrtBerlin
LandDeutschland
Jahr1998
EditionEdition L'imagination au pouvoir
KünstlerZylla, Klaus
TechnikSiebdrucke (farbig)
AusstattungNicht paginiert (17 Blatt), zweiseitig bedruckt, je 1 Blatt Vor-/Nachsatz, 28, 6 x 44,3 cm, Halbleinenband mit bedrucktem Vorderdeckel, Kartonschuber, Druck auf 300 g schweres Zerkall-Bütten, Alt Mainz
Auflage33/50
AnmerkungenHerausgeber des Buches war Maximilian Barck. Künstlerische Gestaltung und Farbsiebdrucke von Klaus Zylla, vom Künstler im Impressum signiert und nummeriert, gedruckt im Atelier der "Herzattacke". Der Text stammt aus "Le Pese-Nerfs"/"Die Nervenwaage" und wurde von Gerd Henniger übersetzt.

Das Buch steht in der Tradition der DDR-Künstlerbücher der Vorwendezeit, bei denen häufig Text und Bild eine künstlerische Einheit bildeten, um die Zensurbeschränkungen zu umgehen. Häufig wurden diese Bücher im Siebdruckverfahren hergestellt, da diese Technik schnell umsetzbar war und zudem eine ungezügelte Unmittelbarkeit abbilden konnte.

Im Text geht es um künstlerische Selbsterfahrung, um das Ausleuchten innerer Abgründe als Quelle künstlerischen Schaffens: "Ich habe den Bereich des Schmerzes und des Schattens gewählt wie andere den der Strahlung und Anhäufung der Materie." "Die Anatomie zwischen meiner tiefgründigen Leichtigkeit und meiner süßeren Schwierigkeit erzeugt die Qual, an der ich sterbe." (Zitate aus dem Buch) Artaud war bis 1926 Mitglied der Bewegung der Surrealisten, musste ab 1937 geschlossene psychiatrische Kliniken besuchen und nahm wegen chronischer Schmerzen zahlreiche Drogen.
 
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Autor 636Wawerzinek, Peter
TitelSchluckspecht
OrtBerlin
LandDeutschland
Jahr2014
EditionEdition Rothahndruck
KünstlerZylla, Klaus
TechnikSiebdrucke (11 farbig, 9 davon handkoloriert)
AusstattungNicht paginiert (18 Blatt), 43,3 x 32,4 cm, Hableinenband mit illustriertem Vorderdeckel, in illustriertem Kartonschuber
Auflage13/45, hier ein Exemplar der römisch nummerierten handkolorierten Vorzugsausgabe IV/XV
AnmerkungenDieses Künstlerbuch enthält ausgewählte Texte aus dem Roman "Schluckspecht", erschienen im Verlag Galiani Berlin. Es sind humorvolle Texte über das Trinken, Betrinken und Saufen, die in den großformatigen Siebdrucken ihre würdige Entsprechung finden.

Im Impressum nummeriert, von Wawerzinek und Zylla signiert und mit dem von Zylla signierten Hinweis "handkoloriertes Exemplar". Mit der Ausnahme eines doppelseitigen Druckes sind alle Siebdrucke einseitig und seitenfüllend. Auf dem Schmutztitel mit einer vom Künstler signierten und datierten (30/VIII/14) Bleistiftzeichnung und Widmung für den Sammler.
 
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